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Westfälische Juden- und Dissidentenregister 1808-1874

Westfälische Juden- und Dissidentenregister im Landesarchiv NRW Abt. OWL in DetmoldIn der preußischen Provinz Westfalen wurden ab 1815 nach gesetzlichen Vorgaben Geburts-, Heirats- und Sterberegister auch für jene Einwohner geführt, die nicht der katholischen oder evangelischen Kirche angehörten. Das waren vor allem die Einwohner jüdischen Glaubens. Konfessionslose und Angehöriger christlicher Sekten und Freikirchen bezeichnete man als "Dissidenten". Die Führung der sogenannten Juden- und Dissidentenregister endete 1874 mit der Einführung der standesamtlichen Personenstandsregister. Im Fürstentum Lippe wurden Judenregister bereits ab 1809 und bis 1875 geführt.

Soweit erhalten, befinden sich die Juden- und Dissidentenregister für die ganze Provinz Westfalen sowie für das Fürstentum Lippe heute in der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold, dem früheren Staats- und Personenstandsarchiv Detmold. Sie sind inzwischen digitalisiert und stehen nunmehr online zur Verfügung.

Bildquelle: Landesarchv NRW Abt. OWL

 


Weblinks

  • Digitalisate der Register der Juden und Dissidenten im Regierungsbezirk Münster auf archive.nrw.de
  • Digitalisate der Register der Juden und Dissidenten im Regierungsbezirk Minden und Fürstentum Lippe auf archive.nrw.de
  • Digitalisate der Register der Juden und Dissidenten im Regierungsbezirk Arnsberg auf archive.nrw.de

Das Projekt: Gemeinsame Online-Erschließung der Juden- und Dissidenten-Register mit DES

Ab März 2017 ist es soweit: Interessierte in aller Welt sind eingeladen, im Internet gemeinsam die westfälischen Juden- und Dissidentenregister zu erfassen - das heißt, zu jedem Eintrag der Originalquelle eine Indexkarte anzulegen, so dass die Einträge leichter recherchierbar werden.

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