Berleburger Notgeld

In Zeiten zerrütteter Währungsverhältnisse nach dem Ersten Weltkrieg haben viele Städte und Gemeinden „Notgeld“ herausgegeben.
Die Stadt Berleburg brachte am 12. März 1921 drei Scheine mit regionalen Motiven in Umlauf.

Es mögen dezente Hinweise auf die chaotischen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit sein, dass die „Gutscheine“ jeweils von einem anderen Vertreter des Magistrats der Stadt Berleburg ‘unterschrieben‘ wurden, und das Stadtwappen auf dem 1 Mark-Schein seitenverkehrt dargestellt ist.



Symbol für die lange Tradition in der Rotwildhege in Sayn-Wittgenstein.
Jagdtrophäen aus den Wittgensteiner Forsten belegen vordere Plätze in den Weltranglisten.



Ansicht „Auf der Lause“ bei Berleburg. In Zeiten politischen Terrors sind viele Bewohner der „Kolonie“ in das Zigeunerlager Auschwitz deportiert worden – sie hatten keine Chance.



Wappen der Stadt Berleburg



Soldat der Schlosswache Berleburg in der traditionellen Uniform



Ansicht „Schloss Berleburg“



Ansicht „Alt Berleburg“ - in Anlehnung an einen Stich von Merian (1648), der die alte Residenzstadt um 1600 darstellt


Berleburger Notgeld

 

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