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Am 24.05.1998 fand im Fördefoyer des Kieler Schlosses die Jahreshauptversammlung der Gesellschaft statt. In Anwesenheit von 24 Mitgliedern wurde die Tagesordnung abgewickelt. Der Vorsitzende, der Bibliotheksbetreuer, der Kassenwart und die Kassenprüfer erstatteten ihre Berichte. Nach der anschließenden Aussprache wurde der Vorstand entlastet. Zur Neuwahl des Vorstandes kam es nicht, weil nicht genügend Bereitschaftserklärungen von Kandidaten für die Besetzung der Ämter vorlagen. Lediglich Herr Werner Jahn, Rendsburg, wurde zum neuen Kassenwart gewählt. Vorstand und Beirat verabredeten eine weitere Sitzung, auf der eine Bestandsaufnahme erfolgen und Wahlvorschläge für eine außerordentliche Mitgliederversammlung besprochen werden sollten. Dies geschah, so daß am 30.08.1998 auf der a.o. Versammlung folgende Herren von den 17 Anwesenden gewählt wurden:
Der Vorstand hat sich am 30.08.1998 konstituiert und seine Arbeit aufgenommen.
Die Vorträge finden wie üblich jeweils am 2. Dienstag des Monats im Clubheim Waldwiese, Kiel, Hamburger Chaussee 79, statt.
Am Dienstag , den 12.01.1999, 18:00 Uhr , spricht Herr Dr. Uwe Bonesen, Altenholz, über das Thema:
"Bäuerliche Wirtschaft im Mittelalter" .
Als Teil des Herzoglichen Archivs im Landesarchiv, Schleswig, ist ein Kirchenbuch aus Sieseby deponiert, das Angaben über Besitzungen, Einkünfte und Ausgaben der Siesebyer Kirche seit 1603 bis ca. 1750 enthält. Es gibt Einblicke in die Zeit vor dem Bauernsterben durch die Kriegswirren, den Pestepidemien und der Ausweitung der Gutshöfe.
Am Dienstag , den 09.02.1999, 18:00 Uhr spricht Herr Rolf Rickers, Büdelsdorf, über
"Genealogische Anfragen aus dem Ausland" ,
die er seit mehreren Jahren im Namen unserer Gesellschaft beantwortet. Herr Rickers gibt uns Einblick in die Praxis, für Fremde zu forschen und beantwortet unsere Fragen nach dem wer, wo, wann, wie der Suche.
Am Dienstag , den 09.03.1999, 18:00 Uhr spricht Herr Heinrich Jäger, Kiel, über
"Die Nissen auf Kalkiergaard und Ohrfeld in Angeln" ,
die er in den vergangenen Jahren intensiv untersucht und in einer umfangreichen Broschüre beschrieben hat.
Zur Arbeit der Arbeitsgruppe Computer:
Am 2.10.1998 haben sich zur Arbeitsgruppe Computer 18 Interessierte in Kiel getroffen. Zu Beginn stellte Herr Hinrich Hansen die Ergebnisse der Fragebogenaktion vor. Über die Hälfte der 48 Mitglieder, die den Fragebogen zurückgesandt haben, interessieren sich für die Arbeit der Arbeitsgruppe. Die Mehrzahl besitzen einen Computer und setzen ihn auch für die Familienforschung ein. 14 verschiedene Genealogieprogramme werden von den Mitgliedern genutzt, einige haben auch eigene Programme geschrieben. "GENprofi" von Heiko Thimm wird am häufigsten eingesetzt. Der 1. Freitag jedes 2. Monats im Winterhalbjahr wurde als Termin für regelmäßige Treffen favorisiert. Auswärtige Mitglieder zeigten ihr Interesse an eventuellen Arbeitsergebnissen. Einige Mitglieder haben Kirchenbücher in Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern ganz oder in Teilen erfaßt; ebenso Toten- und Glockenregister, Erdbücher, Türkensteuerregister und Volkszahllisten. Ein Ortssippenbuch ist in Arbeit, mehrere Familienchroniken sind geschrieben. Die Arbeitsgruppe wird auf ihren nächsten Treffen beraten, wie diese Daten von den Mitgliedern genutzt werden können.
Die Arbeitsweise der Arbeitsgruppe wurde besprochen und vorgeschlagen, daß jeweils ein Thema vorgetragen und diskutiert wird und anschließend Zeit für den Austausch der Mitglieder untereinander sein soll zu Fragen rund um den PC und die Programme. Der Vorschlag wurde angenommen. Anschließend wurde darüber gesprochen, wie in der Gesellschaft Unterlagen erfaßt und verfügbar gemacht werden können. Dieses Thema soll am 4. Dezember 1998 weiter behandelt werden.
Am Freitag , den 05.02.1999, 18:30 Uhr , trifft sich die Computer-AG im Clubheim Waldwiese, Kleiner Jugendraum, Kiel, Hamburger Chaussee 79. Referent: Herr Bernd Babisch
Thema: "Bilder in die Familienchronik einbauen" .
Am Freitag , den 09.04.199, 18:30 Uhr spricht Herr Hinrich Hansen über das Thema
"Wie verwalte ich meine Daten im Computer?" .
Auch bei diesen Treffen ist genügend Zeit zum Gedankenaustausch. Es können Fragen zu Anwendungen, Programmen usw. gestellt werden.
Wie bereits in früheren Mitteilungen erwähnt, beträgt der Beitrag für 1999 wieder DM 60,00 für alle Mitglieder; Ausnahme: DM 15,00 für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose. Letztere bitten wir um Vorlage eines Nachweises.
Mitglieder im Ausland bitten wir dafür Sorge zu tragen, daß bei uns der Beitrag ohne Abzug von Gebühren in DM eingeht. Wer nicht über ein Konto in Deutschland verfügt, sollte uns einen Eurocheque zusenden oder per Eurogiro der Postbanken zahlen. Mit diesen beiden Zahlungsarten haben wir gute Erfahrungen gemacht.
Für inländische Zahlungen fügen wir einen neutralen Überweisungsvordruck bei. Der Beitrag ist im I. Quartal 1999 (also bis spätestens 31.3.1999) zu entrichten.
N E U ! Wir würden es begrüßen, wenn Sie uns gestatten, den Beitrag zukünftig, also ab 1.1.1999, per Lastschrift einzuziehen. Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand: Sie brauchen sich um rechtzeitige Zahlung nicht mehr zu kümmern. Der Vorteil für uns: Sie helfen der Gesellschaft beim Einsparen von Kosten, da wir im beleglosen Lastschrifteinzugsverkehr günstigere Bankspesen erreichen können. Da auch die Mitglieds- und Beitragsverwaltung zukünftig mit Hilfe eines EDV-Programmes erfolgt, können wir im Lastschriftverkehr zeitaufwendige Einzelbuchungen vermeiden.
Wir wollen zukünftig der Weiterentwicklung im EDV-Bereich mehr Aufmerksamkeit schenken. Das erfordert kostenträchtige Investitionen. Wir sind daher jedem dankbar, der in der Lage ist, uns mit zusätzlichen freiwilligen Zuwendungen zu unterstützen. Sowohl der Überweisungsvordruck als auch der Einzugsermächtigungsauftrag sehen diese Möglichkeit vor.
Im Jahre 1998 betrug der Beitrag einmalig wegen zusätzlicher Kosten im Zusammenhang mit unserem Jubiläum DM 80,00. Über 80 Mitglieder unserer Gesellschaft haben lediglich DM 60,00 überwiesen. Wir bitten diejenigen, die nur DM 60,00 überwiesen haben, DM 20,00 im Jahre 1999 mit zu überweisen, damit wir die Mitgliedskosten ausgleichen können.
Vor 21 Monaten (es ist tatsächlich schon so lange her), zog die Bibliothek von der Harmsstraße in die Von-der-Goltz-Allee um. Dank der Mithilfe vieler fleißiger Helfer konnte der Umzug termingerecht bewältigt werden. Die Bücher, Schriften und anderen Unterlagen waren bald wieder in der alten Ordnung, jedoch dank der neuen Regale, viel übersichtlicher aufgestellt.
Der Bücherbestand der Bibliothek hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Mit ihm nahm auch der Umfang des Bestandsverzeichnisses zu. Es mußte geteilt werden, damit die Blätter überhaupt noch in einen Seitenhefter paßten. Die Handhabung und die Übersichtlichkeit des Bestandsverzeichnisses läßt daher zur Zeit viele Wünsche offen.
Damit dieser Zustand nicht für alle Zeiten so bleiben muß, ist als erster Schritt der gesamte Bestand als Textdateien in ein Computerprogramm (Word 5) eingegeben worden. Die Basis für die Erneuerung des Bestandsverzeichnisses ist hiermit geschaffen. Ziel des Vorhabens ist aber nicht nur die bloße Erneuerung des Bestandsverzeichnisses. Es soll ein aktualisiertes und modernisiertes Verzeichnis, das auch für die nächsten 10 - 15 Jahre einsetzbar ist, entstehen.
Zunächst sind die Dubletten aus dem Bücherbestand entfernt und im Bestandsverzeichnis gelöscht worden. Zusammengehörige Schriften wie Taschenbuchreihen, Kirchenbuchauszüge eines Kirchspiels, Schriften zu einem bestimmten Thema (z.B. Trauregister, Holländer o.ä.) usw. sind zusammengestellt und im Bestandsverzeichnis überwiegend unter einer Nummer angeführt worden. Die Gruppe "D" - Ortsgeschichten usw. - ist aufgelöst und der Buchbestand der Gruppe "A" - Quellenmaterial usw. - hinzugefvigt worden. Die alte Numerierung der Gruppe "D" wurde hierbei um 1000 erweitert (früher: D 123, jetzt: A 1123). Der Bestand der Gruppe "A" ist in die Bereiche "Präsent"- und "Leihbibliothek" geteilt worden. Der Bestand der Gruppe "B"- Zeitschriften usw. - ist detaillierter aufgeführt worden.
Die Neuordnung des Bücherbestandes und des Bestandsverzeichnisses sowie die Fortschreibung des Namensverzeichnisses zur Gruppe "C" soll den Bibliothekbenutzern die Suche nach Schrif ten zu einem Namen, einer Personengruppe, einer Region, einem Thema usw. ermöglichen und den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Aber auch die Neufassung des Bestandsverzeichnisses wird nicht in allen Einzelheiten optimal sein und wird nicht alle Benutzer zufriedenstellen. Bei der Formulierung der kritischen Äußerungen ist jedoch zu bedenken, daß ein im professionellen Bibliothekswesen völlig unerfahrener Laie das Bestandsverzeichnis neu bearbeitet hat. Fehlende Kenntnisse sind durch Idealismus ersetzt worden.
Letzte Änderung/Last update: Dezember 2002
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