Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck
Zunächst wurden Beiträge der Gesellschaft ub der Zeitschrift Hessenland abgedruckt. Unsere erste Vereinszeitschrift "Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck" erschien von 1925 bis 1941 und ist 1948 in der HFK - Hessischen Familienkunde aufgegangen.
- Jahrgang 1 (1925/26, 6 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 2 (1927, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 3 (1928, 5 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 4 (1929, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 5 (1930, 5 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 6 (1931, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 7 (1932, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 8 (1933, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 9 (1934, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 10 (1935, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 11 (1936, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 12 (1937, 4 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 13 (1938, 3 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis + 1 Sonderbeilage)
- Jahrgang 14 (1939, 3 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis + 2 Sonderbeilagen)
- Jahrgang 15 (1940, 3 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Jahrgang 16 (1941, 6 Hefte + 1 Inhaltsverzeichnis)
- Gesamtnamenverzeichnis (in Vorbereitung)
Noch heute sind die "Nachrichten" eine wichtige familiengeschichtliche Quelle, auch deshalb, da viele Quellen Kriegsverluste wurden. Die "Nachrichten" finden sie im Bestand unserer Bibliothek.
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Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck 1925 September Nr. 1 An unsere Mitglieder! Mit der Vorliegenden Nummer eröffnen wir unsere eigene Zeitschrift, deren Begründung sich im Lauf unseres Bestehens als immer not- wendiger herausgestellt hat. Wenn wir mit der Herausgabe so lange gewartet haben, so hatte dies seinen Grund darin, daß zunächst einmal die Entwicklung der Gesellschaft und ferner das Interesse angewartet werden mußte, daß der Familienkunde in Kurhessen und Waldeck von den Betei- ligten entgegengebracht würde. Nachdem sich nun die Hoffnungen, die an die Gründung der Gesellschaft geknüpft wurden, durch einen festen, ansehnlichen Mitgliederkreis und durch das Wachsen des Interesses an wissenschaftlicher Forschung erfüllt haben, soll nicht länger gezögert werden, durch eine eigene, zunächst vierteljährlich erscheinende Zeitschrift das Band zwischen der Gesellschaft und ihren Mitgliedern fester zu knüpfen. Wir ver- binden damit die Hoffnung, daß die Zeitschrift uns mit der Zeit neue Mit- glieder zuführen möge, damit sie an Umfang und Inhalt ständig wachsen und an Wert gewinnen kann. Der Heimatzeitschrift "Hessenland" sagen wir auch an dieser Stelle unsern besten Dank für das uns seit unsererm Bestehen gewährte Gastrecht und bitten unsere Mitglieder, ihrerseit "Hessenland" durch Weiterbezug die Treue zu bewahren, um auch in nichtfamilienkundlicher Beziehung mit der Heimatgeschichte verbunden zu bleiben. Die Gewährung des Vorzugspreises von 1.- R.-M.virteljährlich ist nur dann gesichert, wenn die Bestellung durch unsere Gesellschaft erfolgt. Wir bitten daher, Bestellungen bis spä- testens zum 1. Oktober bei unserem Schriftführer, Dr. R. Greve, Cassel, Prinzenstraße 13, aufgeben zu wollen. Cassel, den 15. September 1925. Der Gesamtvorstand der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck. |
1941 wurde die Zeitschrift eingestellt "um Menschen und Material für andere kriegswichtige Zwecke frei zu machen".
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Mitteilung. Die Kriegswirtschaft erfordert stärkste Konzentration aller Kräfte. Diese Zusammenstellung mmacht es notwendig, daß unsere Zeitschrift, die "Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen uhd Waldeck" mit diesem Heft bis auf weiteres ihr Erscheinen einstellt, um Menschen und Material für andere kriegswichtige Zwecke frei zu machen. Wir wollen gern dies Opfer bringen, auch wenn es uns schmerzt, denn wichtiger als alle Sippenkunde ist die siegreiche Beendigung des Krieges, die Sicherung der Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit unseres Volkes. Die großen Erfolge im Osten lassen uns hoffen, daß der endgültige Sieg nahe ist. Im übrigen geht die Arbeit der Gesellschaft weiter. Ein Antrag auf eine Herabsetzung des Jahresbeitrages ab 1.1.1942 wird auf der Hauptversammlung vorgelegt. Der Schriftwalter. |

