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Genealogische Vereine
Genealogische und Historische Vereine/Gesellschaften sind Organisationen auf freiwilliger Basis. Ihre Mitarbeiter sind im Auskunftsbereich ehrenamtlich und in aller Regel auch (zumindest für ihre Mitglieder) unentgeltlich tätig. Forschungsaufträge werden von diesen Organisationen nicht übernommen. Eventuellen Anfragen ist unbedingt auskömmliches (doppeltes !) Rückporto beizufügen.
Bestehende genealogische Vereinigungen:
- Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V.
Forschungsstelle Ost- und Westpreußen
zur Zeit unbesetzt, Anfragen bitte an
Detlef Kühn
Ritterfelddamm 219
D-14089 Berlin
Landkreise Briesen, Graudenz und Strasburg
Hans-Jürgen Wolf
Fischkamp 19
D-28307 Bremen
hans-juergen.wolf@nwn.de
- Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V.
Allgemeine Auskünfte
Reinhard Wenzel
An der Leegde 23
D-29223 Celle
Auskünfte über das südliche Westpreußen ("Kulmerland")
Hans-Jürgen Wolf
Fischkamp 19
D-28307 Bremen
hans-juergen.wolf@nwn.de
Frühere genealogische Vereinigungen:
- Gesellschaft für Familienforschung, Wappen- und Siegelkunde in Danzig
Veröffentlichungen:
Danziger Familiengeschichtliche Beiträge Heft 1 - 7, Danzig 1929-1943 (Reprint als Sonderschrift Nr. 60 des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V., Hamburg 1988).
Historische Gesellschaften und Institutionen
- Studienstelle ostdeutsche Genealogie der Forschungsstelle Ostmitteleuropa
Emil-Figge-Straße 50, D-44227 Dortmund
Hier wird u. a. die von Helmut Strehlau angelegte "Westpreußenkartei" verwahrt, Auskünfte daraus erteilt Hans-Jürgen Kappel, Wollmeine 4 A, D-59519 Möhnesee, hjkappel@t-online.de . D-44536 Lünen.
- Deutsche Zentralstelle für Genealogie Leipzig,
Schongauerstraße 1, D-04329 Leipzig
Verwahrt Mikrofilme von westpreußischen Kirchenbüchern, eine Sammlung von Ortsfamilienbüchern, Ahnenlisten, genealogische Nachlässe und die Ahnenstammkartei des Deutschen Volkes (ca. 1,3 Millionen Karteikarten).
Bestandsverzeichnis:
Bestandsverzeichnis der Deutschen Zentralstelle für Genealogie Leipzig, Teil I, Die Kirchenbuchunterlagen der östlichen Provinzen Post, Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien, 2. Auflage, Neustadt/Aisch 1994.
- Deutsches Historisches Institut Warschau,
Palac Kultury i Nauki (17. Stock), Plac Defilad 1, skr. 33, PL 00-901 Warszawa
Die Aufgabe des Deutschen Historischen Institutes (gegründet 1993 und finanziert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie) besteht darin, die deutsch-polnischen Beziehungen, insbesondere deren gesellschaftliche Aspekte, Fragen der vergleichenden Geschichte Deutschlands und Polens sowie der Historiographie zu erforschen. Darüber hinaus veröffentlicht das DHI Forschungsergebnisse, Quellen zu den deutsch-polnischen Beziehungen und historische Studien in deutscher bzw. polnischer Übersetzung. Beachtlich sind die auf der Homepage des DHI vorzufindenen Nachweise unter dem Titel Archivalien zum Protestantismus in polnischen Staatsarchiven und die in Ansehung der erst kurzzeitigen Existenz des Instituts schon umfangreiche Publikationstätigkeit.
Veröffentlichungen:
Deutsches Historisches Institut Warschau - Quellen und Studien (11 Bände);
Übersetzungen aus dem Deutschen (6 Bände, 3 weitere Bände in Vorbereitung);
Übersetzungen aus dem Polnischen (5 Bände, 4 weitere Bände in Vorbereitung);
Einzelveröffentlichungen (4 Bände, 3 Bände in Vorbereitung).
- Herder-Institut Marburg e. V.,
Gisonenweg 5-7, D-35037 Marburg
Das Herder-Institut ist seit seiner Gründung im April 1950 eine der zentralen Institutionen der deutschen historischen Ostmitteleuropaforschung. Als eine von Bund und allen sechzehn Bundesländern finanzierte außeruniversitäre Einrichtung unterstützt es laut seiner Satzung "mit seinen Sammlungen und als Forum der wissenschaftlichen Diskussion die Erforschung der Länder und Völker des östlichen Mitteleuropa in europäischen Bezügen unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte der historischen deutschen Ostgebiete und der deutschen Siedlungsgebiete in Ostmitteleuropa. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben betreibt das Institut auch eigene Forschung." Den Kernbereich seines Arbeitsgebietes bildet das Gebiet der heutigen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Estland, Lettland und Litauen. Grundlage seiner Tätigkeit sind seine Sammlungen. Sie umfassen eine Bibliothek zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas mit derzeit rund 340.000 Bänden (davon inzwischen rund 140.000 online nachweisbar), ein Bildarchiv mit Bildträgern aller Art, insbesondere zur Topographie sowie Kunst- und Kulturgeschichte Ostmitteleuropas (derzeit ca. 500.000 Einheiten), eine Kartensammlung mit rund 30.000 Kartenblättern, ca. 1.200 Altkarten sowie 6.300 Senkrechtluftaufnahmen aus den Jahren 1942-1945, eine Dokumentesammlung bestehend aus Familienarchiven, Nachlässen, Einzelarchivalien und verfilmten Archivalien aus den Archiven in Riga, Reval/Tallinn und Dorpat/Tartu, schließlich ein Pressearchiv, in dem seit 1952 Tages- und Wochenzeitungen aus Ostmitteleuropa archiviert und in einer systematischen Ausschnittsammlung ausgewertet werden.
Veröffentlichungen:
Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung (ZfO) - 49 Bände;
Herder aktuell
- Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e. V.,
Conventstraße 1, D-21335 Lüneburg
Das "Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e. V." (früher Institut Nordostdeutsches Kulturwerk) dient wissenschaftlichen Zwecken und betreibt Forschungen zur Kultur und Geschichte der Deutschen mit dem wechselseitigen Beziehungsgeflecht zu den Nachbarvölkern im nördlichen Osteuropa, insbesondere auf dem Gebiet der historischen preußischen Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern, Posen sowie in Polen, Estland, Lettland, Litauen, in Russland, der Ukraine und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Das Institut verfügt mit der Nordost-Bibliothek über eine Fachbibliothek zur Regionalgeschichte und ist durch die seit 1992 herausgegebene Neue Folge der Zeitschrift "Nordost-Archiv - Zeitschrift für Regionalgeschichte" als Forum internationaler Diskussion etabliert.
- Copernicus-Vereinigung zur Pflege
der Heimatkunde und Geschichte Westpreußens e. V.,
Norbertstraße 29, 48151 Münster
Die Copernicus-Vereinigung sieht ihre Aufgabe darin, Personen, die sich mit der Heimatkunde und Geschichte Westpreußens befassen, eine Möglichkeit zu Veröffentlichungen zu geben. Weitergehende Informationen zur Copernicus-Vereinigung können auch unter http://www.rrz.uni-hamburg.de/westpreussen abgerufen werden.
Veröffentlichungen:
Beiträge zur Geschichte Westpreußens
(erschienen sind bisher 17 Bände in etwa zweijährigem Abstand mit Aufsätzen und Buchbesprechungen). Ein Inhaltsverzeichnis findet sich unter
http://www.rrz.uni-hamburg.de/westpreussen/west3.html
Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens
(erschienen sind bisher 30 Bände). Nähere Informationen finden sich unter
http://www.rrz.uni-hamburg.de/westpreussen/west2.html
- Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung, Eichener Straße 32, D-53902 Bad Münstereifel (Bibliothek: An der Schloßkirche 1, D-53115 Bonn)
Zeitschrift:
Preußenland (1963 ff.) - erschienen sind bisher 37 Bände.
Inhaltsverzeichnis: http://adyton.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/zfhm/preussenland.html
- Ost- und Westpreußenstiftung in Bayern, "Prof. Dr. Ernst Ferdinand Müller" e. V./Institut für Landeskunde Ost- und Westpreußen e. V., Ferdinand-Schulz-Allee, D-85764 Oberschleißheim (mit Bibliothek)
- Akademischer Freundeskreis Danzig-Westpreußen
Ein Zusammenschluß von Akademikern und Nichtakademikern, die sich mit historischen und kulturellen Fragen beschäftigen, die sich auf das Gebiet der früheren Provinz Westpreußen beziehen. Dazu gehört insbesondere die Beratung und Förderung bei der Abfassung von Dissertationen, Magister- und Semesterarbeiten von Studenten und Studentinnen, sowie von Jahresarbeiten und Projekten von Schülerinnen und Schülern.