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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis
Ringleben
Übersicht:
Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1998: VWG Mittelzentrum Artern seit 1994
- Anschrift der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (1998):
Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern
Vors. d. VWG Christel Reinboth
Am Westbahnhof
06556 Artern
Telefon: 03466-362-0
Fax: 03466-362-120
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Anschrift des zuständigen Pfarrers:
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
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Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
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Literatur
- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Kurzbeschreibung des Ortes
Ringleben liegt im nördlichsten Teil des Landes Thüringen und im östlichsten Teil des
Kyffhäuserkreises.
Der Ort liegt südöstlich des 477 m hohen Kyffhäusergebirges in der seit Jahrhunderten
dicht besiedelten Senke des Frankenhäuser Tales, auch "Diamantene Aue" genannt.
Die landschaftsräumliche Gestaltung wird durch Acker- und Wiesenflächen bestimmt. Als
Fließgewässer sind der Solgraben und der Schwarzburger Flutgraben als künstlich
angelegte Kanäle erwähnenswert. Als Stillgewässer befindet sich im südlichen Teil der
Gemarkung der Baggerteich.
Klimatisch liegt der Ort im Regenschatten von Hainleite, Kyffhäuser und Finne.
Die Gemeinde gehört zu den ältesten Siedlungen Thüringens. Ihre erstmalige Erwähnung
erfolgte im Jahre 786. Ringleben ist jedoch weit älter als seine erste urkundliche
Erwähnung. Es ist eine Gründung der in der Völkerwanderungszeit von 300 bis 351 aus dem
Norden eingewanderten germanischen Angeln und Warnen.
Zu jener Zeit war Ringleben wahrscheinlich ein Ort mit Einzelhöfen, die sich zu einem
Haufendorf verdichteten. Auch Ringleben war im Mittelalter nacheinander im Besitz vieler
Landesherren, die mit ihren Kriegen und Fehden dem Ort nur Unheil brachten. Das geschah,
obwohl Ringleben für damalige Begriffe verhältnismäßig stark befestigt war. Eine
Dorfmauer, eine sogenannte Dorfwand, umschloß den Ort.
Für das Jahr 1642 sind zwei stark bewehrte Tore bezeugt, von denen das architektonisch
reizvolle Schenktor, jetzt eine Perle der Gastronomie, bis heute erhalten ist. Ein
Landwehr mit Wall und Graben schützte die Dorfflur im Osten.
Bis in die neue Zeit hinein war Ringleben aufgrund seiner fruchtbaren Feldflur das
größte und reichste Dorf des "Fränkischen Landes", d.h. des alten Amtes
Frankenhausen. Es war auch eines der angesehensten, da in seiner Flur an der Straße nach
Ichstedt ein Königstuhl stand, wo später die Dörfer Ringleben, Ichstedt, Esperstedt und
Undersleben Gericht in Feldstreitigkeiten abhielten.
Nach 1918 kam Ringleben zu Thüringen und gehörte dem Kreis Sondershausen an. Seit 1952
ist Ringeleben dem Kreis Artern und seit 1994 dem Kyffhäuserkreis zugehörig.
(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")
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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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