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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis
Heygendorf
Übersicht:
Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1998: VWG Mittelzentrum Artern seit 1994
- Anschrift der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (1998):
Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern
Vors. d. VWG Christel Reinboth
Am Westbahnhof
06556 Artern
Telefon: 03466-362-0
Fax: 03466-362-120
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Anschrift des zuständigen Pfarrers:
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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Literatur
- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Kurzbeschreibung des Ortes
Im Jahre 786 wurde Heygendorf im Zehntregister des Klosters Hersfeld als Heiendorph,
später als Heigendorp erstmals urkundlich erwähnt. Schaafsdorf wurde sicherlich zur
gleichen Zeit wie Heygendorf gegründet, jedoch erstmals 1273 als Scafsdorp urkundlich
erwähnt.
Im 13. und 14. Jahrhundert unterstand Heygendorf den Grafen von Mansfeld. Nachdem die
Besitzverhältnisse unter verschiedenen Grafen in der darauffolgenden Zeit mehrmals
wechselten, kam es 1422 an die Wettiner. Unter deren Herrschaft stand das Dorf bis 1918.
Die beiden Brüder Ulrich und Balthasar von Geusau erhielten 1451 das Rittergut Heygendorf
zum Lehen. In ihrem Besitz befand es sich 357 Jahre lang.
Seit dem 15. Jahrhundert gehörten die Dörfer zum Amt Allstedt im Großherzogtum
Sachsen-Weimar-Eisenach.
Prominente Einwohnerin Heygendorfs war Caroline Jagemann, eine Weimarer Schauspielerin und
Geliebte des Weimarer Kurfürsten Karl August, der ihr das Lehen Heygendorf 1809 schenkte.
Damit endete die Herrschaft der von Geusau, die während ihrer Herrschaftszeit wegen ihrer
Streisucht oft eine Landplage waren. Ein Sohn von Caroline Jagemann, Wolfgang, erbte nach
den Tod der Mutter das Gut. Erst 1930 verkauften dessen Nachkommen das Eigentum. Im Jahre
1830 endete auch die Zugehörigkeit Schaafsdorfs zum Rittergut Heygendorf.
Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bohrte man in der Heygendofer Flur nach Kali, gab
aber bald darauf aus Wirtschftlichkeitsgründen auf. Die Ruine der Anlage erhebt sich noch
heute weithin sichtbar über Heygendorf.
1923 wurden die beiden Orte Schaafsdorf und Heygendorf zu einer Gemeinde zusammengelegt.
Mit der Gebietsreform kam das Dorf 1952 zum Kreis Artern und gehört seit 1994 zum
Nordthüringer Kyffhäuserkreis.
(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")
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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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