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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis
Borxleben
Übersicht:
Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1998: VWG Mittelzentrum Artern seit 1994
- Anschrift der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (1998):
Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern
Vors. d. VWG Christel Reinboth
Am Westbahnhof
06556 Artern
Telefon: 03466-362-0
Fax: 03466-362-120
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Anschrift des zuständigen Pfarrers:
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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Literatur
- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Kurzbeschreibung des Ortes
Die Gemeinde zählt zu den ältesten Siedlungen Thüringens.
Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 786. Borxleben ist jedoch weitaus
älter. Der Ort ist eine Gründung der in der Völkerwanderungszeit von 300 bis 531 aus
dem Norden eingewanderten Angeln und Warnen. Dies ist aus dem Grundwort "leben",
althochdeutsch von libra = Erbgut, Hinterlassenschaft, abzuleiten.
Im 12. Jh. gehörte Borxleben zur Grafschaft Rothenburg. Im Mittelalter unterstand
Borxleben mit Ichstedt und Udersleben einer eigenen Gerichtsbarkeit.
Der Haupterwerbszweig bildete die Landwirtschaft, die Leinenweberei war bis Mitte des 19.
Jahrhunderts neben der Landwirtschaft und dem Obstbau eine Existenzgrundlage für die
Bevölkerung. Mit über 40 Meistern hatten die Borxlebener und Ichstedter Weber sogar eine
eigene Leinenweberinnung.
Zwischen Borxleben und Kachstedt wurde in dem Schacht der Grube "Zuversicht" bis
ungefähr zum 1. Weltkrieg der Abbau von Braunkohle betrieben. Eine Grubenbahn führte von
Artern nach Borxleben.
Borxleben ist ein typisch nordthüringisches Haufendorf mit unregelmäßigen
Straßenzügen. Ein eigentliches Dorfzentrum gibt es jedoch nicht. Zentral gelegen sind
die Verkaufseinrichtungen und das Feuerwehrhaus.
In südlicher Randlage des Dorfes liegt die Kirche, die im Jahre 1836 erbaut wurde, 1938
abbrannte, ab 1988 wieder aufgebaut und 1992 eingeweiht wurde.
Im nördlichen Teil des Dorfes liegt der Sportplatz, un am äußersten nordöstlichen Rand
der Gemarkung befindet sich die Kiesgrube.
(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")
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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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