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1919 wurde Schlesien in zwei Provinzen aufgeteilt: Niederschlesien, bestehend aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz, und Oberschlesien, früher Regierungsbezirk Oppeln. Die Begriffe "Nieder" und "Ober" beziehen sich auf den größten Fluß Schlesiens, die Oder.
Im Jahre 1938 war die Provinz Schlesien in folgende Regierungsbezirke und Kreise aufgeteilt:Darüber hinaus gab es ab 1941 den Regierungsbezirk Kattowitz mit 11 Kreisen.
Religiöse Einteilung
Liste der Kirchenkreise
Gerichtsbezirke
Das höchste schlesische Gericht war das Oberlandesgericht in
Breslau, dessen Akten heute in den Wroclaw-Archiven
lagern.
Die niederen Gerichte
Anmerkung: Die aufgelisteten Vereine sind freiwillige Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten. Anfragen sollte Rückporto beigelegt werden; wenn es sich um Anfragen handelt, die größere Nachforschungen erfordern, auch eine kleine Gebühr in Form einer Spende.
Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V. (AGoFF)
Forschungsgruppe Schlesien:
Leiter Neithard von Stein, Talstr. 3, D-31707 Bad Eilsen,
Germany
Fax. +49-5722-84349.
Forschungsaufträge werden nicht übernommen, sondern nur Auskünfte (an AGoFF-Mitglieder kostenlos, an Nichtmitglieder je nach Aufwand) erteilt.
Die Daten der Volkszählungen in Schlesien befinden sich im Geheimen Staatsarchiv Preußischen Kulturbesitzes. Interessant sind auch die Statistischen Jahrbücher für Preußen (vor 1903 unter dem Titel 'Statistisches Handbuch für den Preußischen Staat' erschienen).
Es ist unbekannt, wohin die Akten der Land- und Amtsgerichte verschwunden sind. Von besonderem Interesse sind die Grund- und Hypotheken-Acta, über die es bis heute keine Veröffentlichungen gibt. Da Schlesien einen besonderen Status in der Preußischen Monarchie einnahm, sind alle staatlichen Unterlagen in der Provinz geblieben und wurden nicht in Berliner Archive gebracht.
Zusätzlich zu diesen Akten gibt es eine wichtige und praktisch unbekannte Quelle: Generalkommission für Schlesien zu Breslau mit Unterlagen im Staatsarchiv in Wroclaw und 42.400 Bänden für die Jahre 1769, 1816-1928.
Die Heimatsortkarteien (früher 'Kirchlicher Suchdienst') sammeln im Autrag des Bundes Informationen über deutsche Vertriebene aus dem Osten. Sie geben sowohl Behörden als auch betroffenen Privatpersonen Auskünfte. Die Kartei, deren Struktur die der ehemaligen preußischen Provinzen (bzw. der anderen Herkunftsländer) ähnelt, hat über 18 Millionen Einträge. Stichtag ist der 1. September 1939 - aber auch spätere Änderungen wurden/werden erfaßt. Zu finden ist die ehemalige Adresse (in Städten straßenweise sortiert) sowie Informationen über den späteren Verbleib der Person.