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Familienforschung in Österreich


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Dieses Dokument ist im WWW-Server der USENET-Gruppe soc.genealogy.german gespeichert unter dem Begriff "Regionale Forschung". Es soll behilflich sein bei der Forschung nach Vorfahren aus Österreich.
This page is also available in English.

Verzeichnis:

  1. Allgemeine Information
  2. Vereine und Gesellschaften
  3. Genealogische und historische Urkunden
  4. Ortslexika und Karten
  5. Bibliographie und Literatur
  6. Archive und Bibliotheken
  7. Verschiedenes
  8. Andere Ressourcen (inklusive Internet)
  9. Vorgänger Staaten, Historische- und Geographische Landschaften

1. Allgemeine Information

[dieser Abschnitt ist im Aufbau!]

Beschreibung des Forschungsgebietes

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2. Genealogische Vereine und Gesellschaften

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3. Personenstandsunterlagen

3.1 Praktische Hinweise:

3.2 Kirchenbücher - Pfarrmatriken (Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher):

Die wichtigste Forschungsmöglichkeit außerhalb der Haushalte bieten die Pfarrarchive und die Archive der bischöflichen Ordinariate. Dort kann man in Matriken, Verkündbüchern, Seelenbeschreibungen usw. Einsicht nehmen. Matriken sind Aufzeichnungen über kirchliche Handlungen wie Taufen, Trauungen, Einsegnungen sowie Kirchenein- und austritte.
Da sowohl die Röm. - Kath. als auch die Evang. Kirche in Österreich ihre Aufzeichnungen über durchgeführte kirchliche Handlungen (Matriken oder Kirchenbücher), nicht zur Verfilmung freigeben, ist eine Einsichtnahme in diese wichtigen genealogischen Quellen nur in den kirchlichen Archiven und Pfarren vor Ort möglich. Dazu folgende Tips:
  1. Bevor eine Pfarre besucht wird, muss bei der zuständigen Diözese schriftlich um eine Besucherlaubnis angesucht werden. Diese wird in der Regel dem Amateurgenealogen kostenlos erteilt.
  2. Dabei sollte man sich gleich um die Amtsstunden der Pfarren erkundigen. Die Besuchserlaubnis wird meist für die Dauer eines Jahres erteilt (die einzelnen Diözesen handhaben dies verschieden).
  3. Da die Benutzung der Archivalien nur unter Aufsicht möglich ist, wird dafür ein geringfügiger Betrag erhoben.
  4. Es gibt von den Kirchenbüchern für den Zeitraum 1835 bis 1959 Abschriften, deren Schriftbild leichter lesbar ist, und die in den Diözesanarchiven einsehbar sind (Vorteil: die Matriken vieler Pfarren an einem Ort und die fachkundige Hilfe der Archivare).
  5. Die Originalmatriken reichen zum Teil bis ins 16. Jahrhundert, großteils aber bis ca. 1650 zurück. In der Diözese Burgenland befinden sich auch die Originalmatriken bis ca. 1805 nicht mehr in den Pfarren, sondern erliegen zusammen mit den Zweitschriften im Diözesanarchiv in Eisenstadt.

3.3 Grundbücher:

Eine weitere wichtige Quelle für die genealogische Forschung sind Grundbücher, Urbare und andere Besitzstandsverzeichnisse, die nicht selten bis ins Mittelalter zurückreichen. Die Grundbücher der jüngeren Zeit werden in den Grundbuchsämtern bei den Bezirksgerichten aufbewahrt.
Ältere besitzgeschichtliche Quellen sind in den Landesarchiven, privaten Herrschaftsarchiven, Gemeindearchiven, Diözesanarchiven sowie Stifts- und Klosterarchiven zu finden.

3.4 Militärstandesunterlagen:

Siehe Hinweise zu Militärstandesunterlagen unter Kriegsarchiv Wien.

3.5 Weitere Quellen:

Weitere Quellen sind in öffentlichen und privaten Archiven, und Bibliotheken zu finden, z.B. in den Staatsarchive in Wien, Landesarchiven in den Landeshauptstädten, Stadtarchiven, in der Nationalbibliothek in Wien, etc.

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4. Ortslexika und Karten

Notiz: Siehe auch: Österreichische Monarchie: Ortslexika und Karten (in Englisch).
Verlagsverzeichnis, Preise für Karten/Kopien/Hist.Atlas/Versandspesen auf Anfrage an der Bestelladresse:
Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (Landaufnahme)
Krotenthallergasse 3
A-1080 Wien

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5. Bibliographie und Literatur

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6. Archive und Bibliotheken

6.1 Archive

Ein Überblick von Christoph Tepperberg:
Will man sich über ein bestimmtes Thema einen Überblick verschaffen, so greift man für gewöhnlich zu einem Konversationslexikon, zu einem Handbuch oder zur Fachliteratur. Für die detaillierte, umfassende Information jedoch stehen die Archive und Dokumentationsstellen zur Verfügung. ”Archive sind das Gedächtnis der Menschheit”. Sie verwahren den schriftlichen, bildlichen und audiovisuellen Niederschlag von öffentlichen Verwaltungsbehörden und privaten Institutionen: z. B. Urkunden und Verträge, diplomatische Korrespondenz und Verhandlungsprotokolle, Grundbücher und Urbare, Steuerkataster und Bevölkerungsstatistiken, Kirchenmatriken und Seelenbeschreibungen, Meldezettel und Heimatrollen, Totenbeschauprotokolle, Testamente und Verlassenschaften, Musterungsakten, Gefechtsrelationen und Gefallenenlisten, Tagebücher und Chroniken, Landkarten, Gebäudepläne und technische Zeichnungen, Porträts, Ansichtskarten, Fotos u.a.m., neuerdings auch Tonbänder, Videofilme und elektronische Speichermedien. Österreich ist - trotz seiner geringen geographischen Ausdehnung - ein "Archiv-Riese". Die österreichischen Archive verwahren nämlich den schriftlichen Niederschlag eines Weltreiches: die schier unübersehbaren Aktenmengen der alten Habsburger Monarchie. Alleine die Depots des Österreichischen Staatsarchivs beherbergen fast 200 Kilometer an Archivalien. Tag täglich finden zahlreiche Ratsuchende den Weg in die österreichischen Archive: Historiker und Politikwissenschafter, Heimat- und Familienforscher, Geographen und Landschaftsbiologen, Rechtsanwälte und Notare, Modellbauer, Ordenssammler und viel andere.

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6.2 Bibliotheken

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6.3 LDS/FHC's
Genealogische Forschungsstellen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage(Mormonen)

Aktuallisiert von Michael Stanek:
Die Kirche und die dazu gehörende Genealogische Gesellschaft von Utah, in Salt Lake City, Utah, USA, bzw. ihre europäische Zentrale (Im Rosengarten 25a, D-61118 Bad Vilbel, BRD) verfilmt seit vielen Jahren in aller Welt personenbezogene Akten (meist Kirchenbücher).
In Salt Lake City ist ein großes Zentrum für Familienforschung eingerichtet. Die Filmrollen und Microfishes sind in den Rocky Mountains in riesigen unterirdischen Hallen gelagert. Duplikate dieses Materials werden Familienforschern in aller Welt gegen ein geringes Entgelt in zahlreichen Familienforschungsstellen (FHCs) zur Verfügung gestellt.
In Wien befindet sich ein FHC in der Böcklinstraße 55, A-1020 Wien, Tel. 0222/7296552. Außerdem existieren noch einige weitere in den Bundesländern (Tendenz steigend). Siehe: Aktuelle Adressen, Öffnungszeiten etc.
<URL:http://www.ettl.co.at/mormon/deutsch/gen_gie.htm>, von Michael Stanek.
Siehe auch: Allgemeine Informationen zu LDS

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7. Verschiedenes

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8. Andere Ressourcen (inklusive Internet)

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9. Vorgänger Staaten, Historische- und Geographische Landschaften

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Der Kreis derer, die die Geschichte ihrer eigenen Familie erforschen wollen und im Zuge dessen Kontakt zu den verschiedensten Archiven und Dokumentationsstellen aufnehmen, wird von Jahr zu Jahr größer.
Diese Hobbyforscher gehen in der Regel mit viel Freude und Engagement an ihre Aufgabe heran, es fehlt ihnen aber nicht selten an der nötigen historisch-methodischen Vorbildung. Dieses Dokument soll mit dazu beitragen, dieses Defizit an genealogischem know how abzubauen. Damit ist nicht nur den Familienforschern geholfen, sondern auch den Archivaren und Dokumentaren. Denn die Beratung von versierten Archivbenützern ist weit weniger zeitaufwendig als die Betreuung von ahnungslosen Fragestellern.


Zuletzt modifiziert: 24-Feb-2000 (ds)
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