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Der Familiennamen Schulz ist ein Standesnamen. Er entstand als Amtsname aus dem mittelhochdeutschen schultz, einer Kurzform zu schultheize (Verpflichtungen Befehlender) und hatte später auch die Bedeutung Dorfvorsteher (Bürgermeister). Unter den häufigsten deutschen Familiennamen steht Schulz an 9. Stelle (4.523 je 1 Million), Schulze an 33. Stelle (2.184 je 1 Million) und Schulte an 84. Stelle (1.082 je 1 Million). Hinzu kommen, auch in unserer Familie, Formen wie Schultz und Schultze. Eine Untersuchung der derzeitigen geografischen Verteilung der Träger dieses Namens verspricht deshalb kaum Hinweise auf unsere Ahnen. Dies zeigt auch das folgende Bild, das mit Hilfe von Geogen von Christoph Stoepel entstand. Schwerpunkt ist der Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 12.228 Anschlüssen je 1 Million. Im ganzen Nordosten Deutschlands heißt mehr als 1 % der Menschen Schulz. In unserer Ahnentafel taucht der Name Schulz an vielen Stellen und in unterschiedlicher Schreibweise seit etwa 1700 in der nördlichen Altmark auf. Vor dieser Zeit fehlen in der Regel die betreffenden Kirchenbücher. Relativ stark verbreitet ist dieser Name auch in Frankreich, vor allem in den Departments Pas-de-Calais, Nord, Bas-Rhin und Meurthe-et-Moselle. Die starke Verbreitung des Familiennamens Schulz in den USA zeigt dieses Bild: 1850 lag der Schwerpunkt der Schulz Pennsylvania, 1880 in Ohio, Michigan und New York, 1920 ebenfalls in Ohio und New York und gegenwärtig vor allem in Wisconsin.
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