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Der Familienname Lampel bzw. Lampl entstand patronymisch als Koseform aus dem Rufnamen Lambrecht (auch Lambert): althochdeutsch lant+beraht (Land/Gegend + glänzend/berühmt). Dieser Rufname war im Mittelalter wegen der Verehrung des Heiligen Lambertus, Bischof von Maastricht (um 700), sehr verbreitet. In Deutschland findet man den Namen Lampel vor allem im Saarpfalzkreis mit 204 Anschlüssen je 1 Million: Da unser Lampel-Zweig in Österreich beheimatet ist, interessiert hier besonders die Verteilung des Familiennamens Lampel in diesem Land. Besonders viele Namensträger gibt es in der Steiermark, insbesondere in Leibnitz: Ungefähr die Hälfte der Namensträger findet man in der Steiermark. Die etwa fünfmal häufigere Form Lampl zeigt Maxima in Lilienfeld/NÖ, in der südlichen Steiermark und in den Niederen Gurktaler Alpen: Alle uns bekannten Lampel-Vorfahren lebten in den Niederen Gurktaler Alpen (Kärnten), insbesondere in den Tälern der Feistritz, der Glan, der Gurk und des Steierbaches. Anfangs dominieren die Schreibweisen Lampl und Lämpl, wobei das "ä" in jener Zeit das Symbol für ein klares "a" war. In Deutschland findet man die ursprüngliche Form Lampl vorzugsweise in Bayern, vor allem im Landkreis Landsberg am Lech mit 229 je 1 Million. Die Verbreitungskarten wurden mit dem Programm GeoGen von Christoph Stoepel erstellt. Westlich von München findet man auch eine frühe Erwähnung in der Form Lämpl: am 30. Juni 1686 heirateten in Puchheim Johann Lämpl und Barbara Schröfl. Und ein Glasfenster in der Kirche von Feldgeding wurde 1513 von Thomas Lämpl gestiftet.
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