Die Vortragsabende finden ab 2003 jeweils am ersten Montag
des Monats statt (außer Januar, Juni, Juli, August und Dezember)
um 19.00 Uhr im Hotel Wartburg, Kleiner Saal, Lange Str. 49, in Stuttgart
statt. (Haltestelle Stadtmitte/Rotebühlplatz: alle S-Bahnen, U2, U4, U14, Bus
43) Der Vereinsabend beginnt jeweils um 18.00 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein
(und der Möglichkeit, etwas zu Essen und zu Trinken).
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2008
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26. Januar 2008( 85. Jahresversammlung) Dr. Wolfgang Caesar, Stuttgart: Mumie, eine Arzenei früherer Jahrhunderte - auch in Württemberg.
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Das Thema des Vortrags stht im Zusammenhang mit der aktuellen Sonderausstellung
des Landesmuseum Ägyptische Mumien.
Mumien waren früher Rohstoff für die Herstellung verschiedener Arzneimittel zur
äußerlichen und innerlichen Anwendung. Aspekte der Magie spielten dabei keine oder
höchstens eine untergeordnete Rolle, vielmehr führte man die angebliche Heilkraft
auf die Einbalsamierungsmasse zurück. Zeitgenössische Theologen billigten die Verwendung
ägyptischer Leichname mit ähnlichen Argumenten, mit denen ihre heutigen Kollegen
die Entnahme von Organgen aus Unfallopfern zwecks Transplantation gutheißen. Um
1800 änderten sich die medizinischen Ansichten über die Mumie. Danach kam manches
Mumienstück aus der Apotheke ins Museum.
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04. Februar 2008 Eberhard Schauer: Herzog Carl Eugen - Vater
von 300 Kindern?
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Das Carl Eugen 300 uneheliche Kinder gezeugt hat, wie Stadt- und Museumführer behaupten,
ist völlig unglaubwürdig. Wie viele Kinder waren es wirklich? Und was ist aus ihnen
und ihren Müttern geworden? Herr Schauer geht auch auf Fälle ein, in denen die Vaterschaft
umstritten ist.
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03. März2008 Prof. Dr. Günther Schweizer: Johannes Osiander
(1657-1724), Held, Diplomat und Konsistorialdirektor, und seine Familie
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Osiander war Theologe und lehre als Professor an der Universität Tübingen, er war
aber auch Oberkriegskommissar und hat seine Stadt 1693 als Kommandant gegen die
französchischen Truppen verteidigt (DGB 170, S. 357). Sein Sohn Johann Rudolph hat
die "Gens Osiandrina" verfasst.
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07. April 2008 Peter Lange: Die schwäbischen Templer - woher
kamen sie und welche Spuren haben sie im Heiligen Land hinterlassen?
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Ab 1868 wanderten religiös motivierte Menschen aus Württemberg nach Palästina aus
und nannten sich Templer. Herr Lange ist dort als Siedler in der 3. Generation geboren.
Er berichtet über die näheren Umstände der Auswanderung, über das Leben im Gastland
und die erhalten gebliebenen baulichen Zeugen.
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05. Mai 2008: Karl-Heinz Fischötter: Württemberger in Schlesien
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Das Haus Württemberg war fast drei Jahrhunderte lang, von 1648 bis 1945, in Schlesien
begütert. Der Besitz lag weit verstreut u.a. in Hohlstein, Löwenberg, Liegnitz,
Breslau, Öls, Juliusburg und Bad Carlsruhe. Der erste württembergische Graf überhaupt,
Graf Ulrich I. (mit dem Daumen), war in zweiter Ehe mit Herzogin Agnes von Schlesien-Liegnitz
(um 1243-1265) verheiratet (Epitaph in der Stuttgarter Stiftskirche). Neben dem
Haus Württemberg waren auch das Haus Hohenlohe und die schwäbischen Hohenzollern
Großgrundbesitzer in Schlesien - allein Hohenlohe besaß etwa 400 Quadratkilometer
Land. Zudem investierten die Häuser Württemberg, Hohenlohe und Hohenzollern in den
Bergbau und die Montanindustrie Oberschlesiens. Es bestand auch eine Wesensverwandtschaft
zwischen den Stämmen der Württemberger und der Schlesier, wie ihre Aufgeschlossenheit
für den Pietismus zeigt.
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Vereinsausflug am Samstag, dem 31. Mai
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Der nächste Vereinsausflug findet in diesem Jahr nicht am Fronleichnamstag, sondern
neun Tage später statt. Unser Ziel ist die Schillerstadt Marbach am Neckar. Das
Programm beginnt um 10.30 Uhr im Deutschen Literaturarchiv an der Schillerhöhe mit
einer etwa einstündigen Führung. Herr Dr. Helmuth Mojem wird uns in der Bibliothek
einige Schätze aus dem Magazin zeigen und erklären. Danach besteht Gelegenheit,
im Literaturmuseum der Moderne einen Blick in die Ausstellung "Das geheime Deutschland
- Eine Ausgrabung" über Stefan George und seinen Kreis zu werfen (extra Eintritt,
keine Führung). Nach dem Mittagessen - nach Belieben gemeinsam in einem Restaurant
- wird uns Herr Albrecht Gühring, Leiter des Stadtarchivs Marbach und Verfasser
einer dickleibigen Stadtgeschichte, durch die Marbacher Altstadt und die gotische
Alexanderkirche führen, die den Stadtbrand von 1693 fast unversehrt überstanden
hat und zahlreiche Grabdenkmale und Epitaphien enthält. Danach endet das Programm;
es bleibt Ihnen überlassen, gleich heimfahren oder noch in einem Café oder Gasthaus
einkehren. Die Teilnahmegebühr ohne Fahrtkosten beträgt 5,- Euro. Zur Anreise und
Rückreise bilden Sie bitte Fahrgemeinschaften mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
Der Verein organisiert die Fahrt mit der S-Bahn ab Stuttgart Hauptbahnhof (tief):
Abfahrt 9.38 Uhr, Ankunft Marbach Bahnhof 10.05 Uhr, Abfahrt mit dem Bus 10.16 Uhr,
Ankunft Schillerhöhe 10.21 Uhr. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, rufen Sie bitte
in der Geschäftsstelle donnerstags oder freitags nachmittags an oder schreiben Sie
eine E-Mail. Bitte verfahren Sie ebenso, wenn Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen
möchten. Der Ausflug findet auf jeden Fall, auch bei schlechtem Wetter statt.
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06. Oktober 2008: Josef Speckle:
Auf den Spuren der 700 Jahre alten schwäbisch-allemannischen Familien Specklin/Speckle
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Ignaz Speckle (1754-1824), der letzte Abt des Kloster St. Peter im Südschwarzwald,
dürfte der bekannteste Träger dieses Familiennamens sein. Durch die Familienforschung
ist es gelungen, viele verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den einzelnen Familien
Specklin oder Speckle in Südwestdeutschland aufzudecken.
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2007
- 27. Januar 2007 (84. Jahresversammlung): Albrecht Gühring, Stadtarchivar in Marbach
am Neckar: Marbacher Epitaphien und Grabmäler als genealogische
Quellen
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05. Februar 2007 Werner Schmidt: Auf dem Jakobsweg von Württemberg
über die Schweiz und Frankreich nach Spanien (mit Lichtbildern)
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05. März 2007 Jörg M. Bossert: Gräfin Nora von Beroldingen
geb. Kapp von Gültstein (1889-1953) - aus dem Leben einer ungewöhnlichen Frau
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02. April 2007 Eberhard Hartenstein und Andrea König: 450
Jahre Familiengeschichte Hartenstein - Handwerker, Gastwirte, Kaufleute, Beamte
und ein Prälat
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07. Mai 2007 Michael Bing: Evangelische Kirchenbücher in Württemberg -
Bestandserhaltung als kulturelle Aufgabe
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01. Oktober 2007 Thea Stolterfoht: Italienische Kaufleute
der Barockzeit in Stuttgart und Ludwigsburg
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05. November 2007 Dr. Victor Bruns: Die Familie Veiel in Württemberg,
insbesondere in Cannstatt
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03. Dezember 2007 Dr. Wolfgang Weisser: Bader, Wundärzte und
Chirurgen vom 16. bis 18. Jahrhundert
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1997-2006
Die Ankündigungen älterer Vorträge sind
hier archiviert.
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