Wer privat über eine Rufnummernsperre nachdenkt sollte folgende Rufnummerstruktur berücksichtigen:
Service-Rufnummern:
(0) 180 Shared-cost Dienste
(0) 700 Persönliche Rufnummern
(0) 800 Free Phone
(0) 190, (0) 900 Premium Rate Dienste |
- Ortsnetze
- Technische Nummern
- Online-Dienste
- Mobilfunk
- 118 Auskunftsdienste
- 010xy Verbindungsnetzbetreiberkennzahlen
- (0) 12 Innovative Dienste
- (0) 18 Nutzergruppen1
- (0) 181 intern. virt. priv. Netze
|
|
Die genauen Gebühren und weitere Informationen zu den einzelnen Nummern können Sie unter
http://www.regtp.de/reg_tele/start/in_05-06-00-00-00_m/index.html
nachlesen. |
Empfehlung:
Lassen Sie in jedem Fall die Nummern 0190 und
0900 sperren!
Wer auch grundsätzlich von anderen nicht so dubiosen Bezahldiensten keinen Gebrauch machen will,
sollte auch die 0180 sperren lassen, da auch hier höhere Kosten anfallen
können.
0137 sind die bekannten Nummern um an einer "TED-Abstimmung"
teilzunehmen, die aber auch kostenpflichtig sind (können auch gesperrt werden)
WICHTIG:
Sofern Sie nur die Telekom als Anbieter nutzen und keinen Gebrauch von Call-by-Call-Anbietern machen, sollten Sie auch die
010 sperren lassen, da ansonsten alle anderen
Sperren leicht zu umgehen sind.
Beispiel:
Angenommen Sie hätten die 0190er Nummern sperren lassen, dann könnten diese Nummern immer noch über
01033 0190 xxxxx angewählt werden, da die vorangestellte 01033 einfach das Telekomnetz angibt und damit die 0190er Sperre aushebelt, da 0190 nicht
mehr am Anfang des Rufnummernblockes steht
---> sicherer ist es also auch die 010 sperren zu lassen.
Das Sperren einer oder mehrere Rufnummern lässt sich auch die Telekom bezahlen und kostet in der Regel ca. 8 Euro.
Die Sperre lässt sich unter der kostenlosen Servicehotline der Telekom 0800-3301000 konfigurieren.
|